Infarktmarker

  • Für die Diagnose eines Herzinfarktes benötigen Sie sehr schnell
    spezifische Informationen über die Art und Ausbreitung des betroffenen Herzmuskelbereiches.
  • Als Basis für Ihre Therapieentscheidungen dienen Ihnen in erster Linie,
    neben der Symptomanalyse, hauptsächlich EKG-Aufzeichnungen (nur ca. 50 - 60 prozentige Erkennungsrate) und kardiale Biomarker.
  • Die bisher verwendeten Standard-Biomarker (z.B. Troponin T, CK-MB, Myoglobin) für zeitkritische diagnostische Informationen, die Sie in Ihrer therapeutischen Entscheidung unterstützen sollen, können Sie erst relativ spät einsetzen (3 bis 4 Stunden nach Infarkt) oder sie sind nicht
    herzspezifisch.

    "DIACORDONTM" - der GPBB Schnelltest gibt Ihnen die Informationen, dieSie benötigen, schon in der ersten Stunde nach Beginn des Brustschmerzes!

    "DIACORDONTM" Point of Care Schnelltest von DIAGENICS:

"DIACORDONTM" basiert auf dem Enzym Glykogenphosphorylase Isoenzym BB (GPBB).

GPBB zeigt eine höhere Spezifität und Sensitivität, als z.B. Troponin T, CK-MB und Myoglobin im frühen Infarktstadium, schon innerhalb der ersten Stunde nach Auftreten der Symptome.

GPBB ist ein Ischämiemarker - bei myokardialer Ischämie kommt es durch den Sauerstoffmangel zu einer Aktivierung der GPBB. Somit ist GPBB herzspezifisch und wird nur bei einer Sauerstoffunterversorgung, aufgrund eines Infarktes, freigesetzt, nicht aber bei Injektionen, Training oder Skelettmuskelschädigung.

Was bedeutet dies nun für Sie in der Praxis?

  • Der „DIACORDONTM Point of Care Schnelltest" ist sehr einfach anzuwenden - Sie benötigen nur 3 Tropfen Vollblut - nach ca. 10 Minuten liegt Ihnen das eindeutige Ergebnis vor (für das Labor bieten wir auch einen ELISA Test an).
  • Als ausschließlich kardialer Ischämiemarker zeigt Ihnen „DIACORDONTM" eindeutig, ob Ihr Patient einen Infarkt hat - und zwar früher, als alle anderen Biomarker.
  • Durch die spezifische und sehr frühe Diagnose, noch vor dem Zelluntergang im Herzen, können Sie sofort gezielte Maßnahmen zur Rettung des Herzgewebes und zum Überleben Ihres Patienten einleiten - auch schon im Notarztwagen.
  • Durch diese frühere, genaue Diagnose ergibt sich eine korrekte Behandlung für Ihren Patienten und somit eine Reduktion von Über- und Unterdiagnosen - daraus folgend senken Sie entsprechende Risiken für Ihren Patienten und Kosten für Ihre Klinik und die Gesundheitssysteme.
  • Sie erreichen kürzere Krankenhausaufenthalte, bzw. bei negativem Testergebnis eine sofortige oder frühzeitige Entlassung Ihres Patienten. Auch bei Folgekosten (Herzinsuffizienz, Invalidität) werden Sie Kosten einsparen.
  • Im kardiochirurgischen Bereich erhalten Sie ein optimales Operationsmanagement durch die Früherkennung kardialer Ischämien und die Möglichkeit der schnellen Bestimmung von Reinfarkten. Verbunden damit sind Ergebnisoptimierung, Zeit- und Kostenersparnis.

Diagnose von akutem Koranarsyndrom - früher, schneller und sicherer mit „DIACORDONTM"!

Beschreibung
Die Erkrankungsarten mit den höchsten Krankheitskosten in Deutschland sind Herz-/Kreislaufkrankheiten. Die häufigsten Todesursachen sind im Rahmen dieser erkrankungen die chronische ischämische Herzkrankheit sowie der akute Myokardinfarkt.
Für die Diagnose des Herzinfarktes ist es erforderlich, sehr schnell spezifische Informationen über die Art und Ausbreitung des betroffenen Herzmuskelbereiches zu erhalten. Neben der Symptomanalyse werden heute hauptsächlich EKG-Aufzeichnungen und kardiale Biomarker zur Diagnostik des akuten Herzinfarktes und als Basis für Therapieentscheidungen verwendet. Die bisher genutzten Biomarker sind jedoch erst relativ spät einsetzbar. Ergebnis ist, dass deutlich mehr Verdachtsfälle stationär aufgenommen werden, als notwendig. In anderen Fällen wird zu spät behandelt mit negativen Folgen für den Krankheitsverlauf.

Innovation
Die DIACORDONTM- Produktlinie nutzt einen neuen Biomarker, das Enzym Glykogenphosphorylase Isoenzym BB (GPBB), welches eine sehr hohe Spezifität und Sensitivität bei Auftreten eines akuten Myokardinfarktes schon im frühen Stadium besitzt (bereits eine Stunde nach Auftreten der ersten Symptome). Der Marker kann als kardialer Ischämiemarker auch Angina Pectoris und Stenosen nachweisen. Es wird möglich, sichere Diagnosen mit einem Schnelltest noch vor dem Absterben von Herzmuskelzellen infolge einer Mangeldurchblutung zu stellen.

Einsparungseffekt
Einsparungseffekte ergeben sich aus der Möglichkeit einer frühzeitigen Behandlung des akuten Myokardinfarktes aufgrund der frühen und sicheren Diagnose. Die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus verkürzt sich im Vergleich mit dem bisherigen Standard-Biomarker Troponin um zirka 10 %. Weitere, erhebliche Einsparungen ergeben sich aus der möglichen Reduzierung invasiver Untersuchungen (Koronarangiographie) um mindestens 30 % bei Patienten, deren Verdacht auf einen Myokardinfarkt sich in der neuen Biomarker-Diagnostik nicht bestätigt.

Kosten-/Nutzen-Analyse

Kosten-/Nutzen-Effekt

Anhand eines Vergleichs mit dem bisherigen Standard-Biomarker Troponin in Bezug auf die Dauer des Klinikaufenthalts wird der Kosten-Nutzen-Effekt dargestellt. Es ist davon auszugehen, dass durch die Verwendung von DIACORDONTM eine Reduzierung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer um 10 % erfolgen kann.

Kosten-/Nutzen-Effekt

Am Beispiel von Herzkatheteruntersuchungen (Koronarangiographie) wird darüber hinaus ein deutlich höheres Einsparpotenzial aufgezeigt. In Deutschland werden jährlich ca. 800 000 entsprechende Untersuchungen durchgeführt. Selbst vorsichtigen Schätzungen zufolge kann durch eine eindeutige Diagnose diese Anzahl um bis zu 30 % gesenkt werden(1). Allein aus der Reduktion der Eingriffe resultiert ein erhebliches zusätzliches Einsparpotential von ~ 950 Mio. Euro.

(1) Siehe dazu die Studie von D. G. Fischer, F. Fuchs, R. Bachus: Nichtinvasive bildgebende Verfahren in der Kardiologie: Ist ihr Einsatz wirklich teuer? (Hrsg. electromedica 70 (2002) Heft 1, Seite 31). Die Autoren gehen von einer Reduzierung der Eingriffe von rund 60% aus, was einem Einsparpotential von rund 1,9 Milliarden Euro entspricht; als Grundlage der oben durchgeführten Berechnung dient jedoch eine zurückhaltende Halbierung dieser Einschätzung unter Berücksichtigung einer Einführungs- und Übergangsphase mit geringerer Diffusion der neuen Diagnosetechnik.